Rezension

Jagd auf die Bestie

Lucien Folter ist zurück. Er ist immer noch so skrupellos, so brutal und so Gewalt verliebt wie vor der Gefangenschaft. Diesmal aber will er Rache.

Achtung: Jagd auf die Bestie ist Band 10 der Reihe um Robert Hunter und Carlos Garcia. Die Rezension könnte auf vorherige Bände der Reihe spoilern.

Bibliographische Daten

Autor: Chris Carter
Übersetzer: Sybille Uplegger
Originaltitel: Hunting Evil
Verlag: ullstein
ISBN: 9783843720571
Seitenzahl: 432
Preis (UVP): 10,99 [D] Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 26.07.2019

Inhalt

Lucien Folter ist hochintelligent, absolut skrupellos und der wohl gefährlichste Serienkiller in der FBI Geschichte. Eigentlich sollte er lebenslang in Einzelhaft ohne Kontakt zur Außenwelt sitzen. Aber er hat es geschafft aus dem Hochsicherheitsgefängnis zu fliehen. Bei seinem Ausbruch hat er eine Nachricht für Robert Hunter hinterlassen, in dieser fordert er seinen ehemals besten Freund zu einem Spiel auf und Robert hat keine andere Wahl als mitzuspielen. Beide sind brillante Köpfe, doch wer wird am Ende der brillantere sein? Wer wird über den anderen triumphieren?

Meinung

Jagd auf die Bestie ist inhaltlich eine Fortsetzung von dem sechsten Band der Reihe, Die stille Bestie, auch wenn die Ereignisse direkt an die des neunten Bandes anschließen. Wie immer bei Chris Carter erleben wir die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven, die beiden Hauptperspektiven sind die von Robert Hunter und Lucien Folter. Aber wer glaubt das das die Spannung beeinträchtigt, der hat sich geirrt. Von der ersten Seite an ist die Spannung konstant sehr hoch und trotz der Perspektive von Lucien kennt der Leser die Lösung der Rätsel nicht. Chris Carter  beherrscht es absolut perfekt uns die Gedanken und Gefühlswelt des Täters zu zeigen ohne das wir zu viel Täterwissen erhalten. Geschickt läßt er die entscheidenden Informationen weg und gibt uns die Möglichkeit mit Robert zu raten. Und trotz alledem schafft Chris Carter es, zum Ende hin, den Spannungsbogen nochmal ansteigen zu lassen. Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen, man kann diesen Moment in dem alle Puzzleteile an ihren Platz fallen und in dem das Bild endlich vollständig ist einfach nicht erwarten. Natürlich trägt auch der flüssige, leichte Schreibstil dazu bei das man einfach nur so durch die Seiten fliegt. Die Charaktere sind einfach nur großartig und man fiebert die ganze Zeit mit ihnen mit, hofft mit ihnen und trauert mit ihnen. Vor allem weil bei Chris Carter Opfer und Täter nie nur Opfer und Täter sind, sie alle bekommen ein Gesicht, eine Stimme und wir erleben einen Teil der Geschichte aus ihrer Sicht. Das trägt dazu bei die Emotionen noch besser zu transportieren. Beispielsweise die Emotionen der Trauer und der Schuld wenn es nicht gelingt das Opfer zu retten.

Fazit

Ich weis gar nicht was ich über dieses Buch sagen soll. Es gibt für mich einfach keinen Kritikpunkt. Jagd auf die Bestie ist eine würdige Fortsetzung für die Reihe und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben, so wie alle Bücher von Chris Carter. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans. 5 Bücherdrachen für Jagd auf die Bestie und ich hoffe das Chris Carter noch sehr lange so großartige Bücher schreibt.

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