Rezension

Rapunzel, mein

Vor 20 Jahren verschwindet ihre Schwester spurlos. Jetzt wird eine Tote gefunden und endlich scheint es als hätte Rabey Wyler eine Spur die in Richtung ihrer Schwester weist. Doch was wird sie finden wenn sie dieser Spur folgt?

Bibliographische Daten

Autor: Lars Schütz
Verlag: ullstein
ISBN: 9783548291758
Seitenzahl: 416
Preis (UVP): 9,99 [D] Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 27. September 2019

Rapunzel, mein ist der zweite Teil der Grall und Wyler Thrillerreihe von Lars Schütz. Es ist also möglich, dass die Rezension Spoiler enthält.
Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar von vorablesen.de zur Verfügung gestellt. #unbezhalteWerbung

Inhalt

Vor zwanzig Jahren verschwand die kleine Marie Wyler. Tief im Wald unter einer Schicht Laub wurde nur ihre linke Hand gefunden. Ihre große Schwester Rabea Wyler arbeitet beim LKA Reinland-Pfalz als Profilerin und hat die Suche nie aufgegeben. Dann macht ein grausames Verbrechen aus Essen Schlagzeilen. In einem Theater wird ein totes Mädchen gefunden, sie wurde mit einem Strick aus ihren eigenen Haaren erdrosselt und ihr wurden beide Hände amputiert. Rabea Wyler steht unter Schock und ist fest überzeugt das dieser Fall irgend etwas mit dem Verschwinden ihrer Schwester zu tun hat. Sie bittet ihren ehemaligen Partner Jan Grall um Hilfe, aber er will davon nichts wissen. Doch auch ohne Hilfe schafft sie es den Täter zu finden, dann wird aber klar  der Mörder selbst ist nur eine Marionette. Sie alle sind Teil eines perfiden Spiels das gerade erst begonnen hat.

Meinung

Der Schreibstil war flüssig und spannend. Der Spannungsbogen ist eine Berg und Talfahrt, es gibt immer wieder kleinere Peaks im Spannungsbogen, der zum Ende hin konstant ansteigt. Es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit und wir verfolgen einerseits Rabeas Ermittlungen in Deutschland als auch eine zweite Spur in der Schweiz. So wird der Fall immer aus zwei Seiten beleuchtet denn die eine Spur folgt dem aktuellen Mord in Essen und die andere dem Verschwinden von Marie Wyler vor zwanzig Jahren. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Rabea Wyler und Jan Grall sind beide Profiler und interessante Persönlichkeiten. Beide haben in der Vergangenheit eine schlimme Erfahrung durchmachen müssen, die ihren Charakter nachträglich geprägt hat. Charaktere wie sie gibt es in vielen Thrillern aber ich mochte trotzdem beide sehr gerne. Mir hat auch gefallen wie am Anfang der Geschichte nochmal das Ende vom ersten Teil, Der Alphabetmörder, aufgegriffen wurde. Man kann aber trotzdem beide Bände unabhängig von einander lesen. Das Cover gefällt mir gut, ich bin deswegen auf dieses Buch aufmerksam geworden, allerdings verstehe ich nicht in welchem Zusammenhang es zur Geschichte steht.

Fazit

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich finde die Idee wurde großartig umgesetzt. Auch wenn Rapunzel, mein keine Neuerfindung des Rades ist habe ich es wirklich gerne gelesen. Es war spannend, es gab unerwartete Wendungen und hat mir im Grunde alles gegeben was ich von einem guten Thriller erwarte. Rapunzel, mein ist meiner Meinung nach ein absoluter Page Turner, der sich schnell lesen lässt und einfach nur Spaß macht, wenn man gerne Thriller liest. Deshalb bekommt es 4 Bücherdrachen von mir.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen