Lesemonat

Mein Lesemonat März 2019

Zum ersten Mal seit Ewigkeiten kommt mal wieder ein Lesemonat. Da ich seit dem Umzug im Sommer nicht mehr so viel zum lesen komme, aber viele Hörbücher höre, habe ich entschieden ab diesem Lesemonat meine gehörten Hörbücher in den Lesemonat zu integrieren. Wenn dich also die Bücher interessieren die ich im März so gelesen und gehört habe, dann lies gerne weiter.

Statistik für März

Gelesene Bücher: 2
Gelesene Seiten: 1077
Durchschnittliche Bewertung: 4 Flammen

Gehörte Bücher: 5
Gehörte Minuten: 3487
Durchschnittliche Bewertung: 5 Flammen

Gelesene Bücher im März

Das erste Buch, dass ich im März gelesen habe war Tattoo von Ashley Dye. In diesem Thriller geht es um Ruth Lake die ihren Kollegen Detective Greg Carver angeschossen in seiner Wohnung auffindet. Sie und Detective Carver jagen seit Monaten den „Dornenkiller“, der bereits fünf Frauen getötet hat. Er arrangiert ihre Leichen sehr sorgfältig und tättowiert sie von Kopf bis Fuß mit einem Dorn. Ich mochte Tatto sehr gerne, es war spannend geschrieben und der Schreibstil war leicht zu lesen. Es hat von mir 4 Flammen bekommen.

Das zweite und letzte Buch im März habe ich bei einer Leserunde von Lovelybooks gewonnen und es war somit ein Rezensionsexemplar. Demon Blood – Luzifers Aufstieg ist der Debütroman von A. L. Black und es sind noch drei Nachfolger geplant. Es geht um Kate Bennett, sie ist 17 Jahre alt und lebt „am Ende der Welt“ in einem kleinen Ort. Dort wird sie eines Nachts von zwölf unheimlichen Gestallten angegriffen und verliert das Bewusstsein. Als sie wieder aufwacht ist sie in einem Motel. Gabriel hat sie dort hin gebracht und sagt er möchte sie beschützen. Doch Kate weis nicht ob sie dem attraktiven Fremden trauen kann. Der leichte, flüssige Schreibstil hat es mir leicht gemacht und ich habe das Buch in kurzer Zeit beendet. Im großen und ganzen hat es mir gut gefallen, allerdings merkt man das es das erste Buch der Autorin ist und das Ende war etwas unglücklich. Trotzdem hatte ich beim lesen viel Spaß und werde auch die Folgebände lesen, deshalb auch für dieses Buch 4 Flammen.

Gehörte Bücher im März

Angefangen hat der Monat mit dem neuen Buch von Simon Beckett. Die ewigen Toten ist der sechste Band der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. In diesem Teil ermittelt David Hunter in einem alten Krankenhaus, in dem bei Abrissarbeiten eine mumifizierte Leiche gefunden wurde. Als bei den Bergungsarbeiten ein Teil des Bodens einstürtz wird ein Zimmer entdeckt das auf den Plänen nicht verzeichnet ist und alle Fragen sich warum wird ein Raum zugemauert in dem noch Betten stehen. Betten in denen Menschen liegen. Wie schon die vorrangegangen Bände war auch dieser großartig, die Geschichte war genau so spannend und mysteriös wie ich es erwartet hatte. Auch der Sprecher Johannes Steck, der auch schon Band eins bis fünf gelesen hat, hat wieder ganze Arbeit geleistet. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu zu hören, bis ich endlich die ganze Geschichte kannte. Wohl verdiente fünf Flammen vor mir.

Danach habe ich mich nocheinmal den ersten drei Teilen von Chris Carter’s Robert Hunter Reihe gewidmet. Ich hatte die Reihe im Februar für mich entdeckt und alle Bände so schnell durchgehört, das ich sie sogar im Februar noch beenden konnte. Mir hat die Reihe aber so gut gefallen, dass ich sie gleich nochmal hören wollte. Aber schon beim dritten Band habe ich gemerkt, das mir die Geschichte noch zu bekannt ist und ich habe das Vorhaben nach dem dritten Band beendet. Im ersten Band, Der Kruzifix Killer, wird eine zu todegequälte und verstümmelte Frauenleiche gefunden. Am Tatort gibt es keine Spuren, doch das Kreuz im Nacken der Toten ist das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Schnell ist Robert Hunter sich sicher, der Kruzifix Killer ist nicht tot. Der Vollstrecker ist der zweite Band und diesmal jagen Hunter und sein Kollege Carlos Garcia einen Mörder der seine Opfer mit ihrer schlimmsten Angst quält. Er ist brutal, gewissenlos und kennt kein Erbarmen. Bei Band drei wird es dann, zumindest laut dem Klappentext, richtig mysteriös. Den im Klappentext erfährt man über den Inhat eigentlich überhaupt nichts. Ich glaube ich habe noch nie einen so nichts sagenden und trotzdem spannenden Klappentext gelesen. Auch der Titel Der Knochenbrecher sagt absolut nichts über die Geschichte aus, bis zum Ende konnte ich einfach nicht nachvollziehen warum das Buch so heißt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle über den Inhalt nichts sagen, denn ich will nicht spoilern. Was ich allerdings sagen kann ist das mir alle drei Hörbücher, die übrigens von Uve Teschner gelesen wurden, wahnsinnig gut gefallen haben. Sonst hätte ich sie vermutlich kaum gleich nochmal gehört. Deshalb je 5 Flammen für die Bücher von Chris Carter.

Das letzte Hörbuch im März war ebenfalls ein Thriller. In Krähenmutter von Catherine Shepherd wird mitten am Tag ein Baby aus einem Supermakt entführt. Es gibt keine Lösegelforderung, die Eltern schweigen und die Zeugenaussagen sind sehr widersprüchlich. LKA Beamtin Laura Kern und ihr Partner Max Hartung stehen vor einem Rätsel. Auch dieses Hörbuch hat mir wirklich gut gefallen. Es war spannend und die Sprecherin, Dana Geissler, hat wirklich schön vorgelesen. Trotzdem hat mir am Ende irgendwie dieser eine kleine Funke gefehlt, wegen dem ich mir gewünscht habe ich würde doch auch halbe Flammen vergeben. Krähenmutter habe ich mit 4 Flammen bewertet.

 

Damit sind wir auch schon am Ende meines Lesemonats März angekommen. Ohne die fünf Hörbücher wäre er mal wieder sehr kurz ausgefallen. Aber zwei Bücher sind schon mehr als ich in den letzten Monaten so geschafft habe. Ich hoffe das ich bald wieder mehr Zeit und Lust fürs Lesen finden werde. Kennst du eines der Bücher/Hörbücher? Wie hat es dir gefallen? Was hälltst du davon das ich die Hörbücher integriert habe? Und was sagst du zu der Debatte ob gehörte Bücher als gelesen gezählt werden können oder nicht? Ich finde das Hören eine schöne alternative ist wenn einem zum lesen die Zeit fehlt, deshalb finde ich das gehörte Bücher definitiv als gelesen zählen. Früher habe ich immer in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit gelesen, jetzt fahre ich mit dem Auto und höre nebenbei Hörbuch, das ist gar kein so großer Unterschied.

 

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