Rezension

Talon – Drachenblut von Julie Kagawa

Info

Verlag: Heyne fliegt
Übersetzer: Charlotte Lungstrass-Kapfer
ISBN: 978-3-453-26974-3
Website des Verlags
Achtung: Dieses Buch ist Teil einer Reihe, in der Rezension könnten Spoiler vorkommen.

Inhalt

Garret lag leblos in Embers Armen, nachdem er von dem Patriarchen in den Rücken geschossen worden war. Während sein Blut den Boden tränkte, frage Ember sich ob er das wohl überleben würde oder ob sie ihn schon verloren hatte.
Riley hat dieselbe Blutgruppe wie Garret und um ihn am Leben zu halten spendet er ihm Blut bis er selbst fast zusammenbricht. Die Drachen verstecken sich um die Zeit zugewinnen das Garret sich erholen kann. Drei Tage lang wacht Ember an seinem Bett in der Hoffnung das er aus seiner Bewusstlosigkeit wiedererwacht.
In den Nachrichten erfahren sie von einem Flugzeugabsturz, der ein ganzes Dorf vernichtet hat. Als wäre das nicht schon seltsam genug taucht auf einer Pressekonferenz auf einmal Miranda auf, das beste Chamäleon von Talon. Sie alle sind sich sicher, dieser Absturz war kein Unfall, wenn es überhaupt ein Absturz war. Doch was hat Talon vor? Warum vernichten sie ein ganzes Dorf? Sonst bleiben sie doch immer im Hintergrund.
In einer höchst gefährlichen Aktion dringen Ember, Garret und Riley in Dantes Versteck ein um herauszufinden was Talon plant. Doch Dante hat seine eigenen Ziele und Methoden. Er schreckt auch nicht davor zurück Garret und Riley als Druckmittel zu benutzen. Ihm ist bewusst das Ember sich dann seinem Willen beugen wird.

Schreibstil

Der Schreibstil ist war sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Spannung war das ganze Buch über sehr hoch und trotzdem gab es immer wieder Steigungen im Spannungsbogen. Das hat es leicht gemacht das Buch schnell zu lesen ich bin nur so durch die Seiten geflogen und dann auf einmal war das Buch zu Ende. Der Cliffhanger war echt richtig fies.
Auch im vierten Teil wechselt die Erzählperspektive zwischen Ember, Garret, Riley und Dante und es werden ebenfalls manche Kapitel aus zwei Sichten, also doppelt, erzählt.

Charaktere

Embers Gefühlswelt ist noch immer sehr zerrissen, doch die Tatsache das sie Garret fast verloren hätte macht ihr bewusst wie sehr sie ihn liebt. Als sie ihrem Bruder wieder gegen übersteht erkennt sie er sich nicht ändern wird, er weiß was Talon getan hat und will sich trotzdem nicht von ihnen abwenden. Das zerreißt Ember noch mehr, dachte sie doch immer Dante nur zeigen zu müssen welche Verbrechen Talon begangen hat, dass er sich ebenfalls von ihnen abwendet.

Garret bemerkt Veränderungen an sich seit ihm das Drachenblut injiziert wurde und niemand weiß wie sich das auf seinen Körper auswirken wird. Sicher ist jedoch das seine Verletzungen viel schneller Heilen als sie es bei einem Menschen tun sollten, so schnell wie bei einem Drachen. In diesem Buch festigt er nochmals seine Allianz mit den Drachen, indem er Ember noch näherkommt.

Riley hat Garret nur ungern gerettet, doch ist ihm klar, dass er Ember für immer verloren hätte, hätte er ihm nicht geholfen. Riley sagt zwar das er die Verbindung zwischen Ember und Garret akzeptiert, aber Cobalt akzeptiert sie nicht. Ember ist seine Seelenverwandte und er will sie für sich allein. Doch erstmal haben sie dringendere Probleme als das. Solange sie nicht wissen was Talon plant kann er das verdrängen. Doch was passiert danach?

Dante ist dem großen Wyrm, seiner Mutter, nun direkt unterstellt. Er soll ihr Nachfolger werden, wenn sie einmal sterben sollte. Seit er weiß wer seine Mutter ist, ist es ihm noch wichtiger geworden Ember zu Talon zurück zu holen, denn er glaubt, wenn er ihr begreiflich machen kann wer sie ist und was sie für Möglichkeiten haben werden als Erben des großen Wyrm, dann würde sie wieder zurückkommen. Zu Talon und vor allem zu ihm. Denn er weiß was Talon plant und das Ember sterben wird, wenn sie nicht zurückkommt. Doch Dante liebt seine Schwerster und fühlt sich ihr stark verbunden. Er hat schon immer auf sie aufgepasst. Deshalb will er unbedingt verhindern das sie stirbt. Außerdem meint er zu wissen wie wichtig es dem großen Wyrm ist seine Tochter zurück zu bekommen.

Fazit

Ich war begeistert von dem Weg den die Geschichte in diesem Band nimmt und konnte es nicht fassen als es auf einmal zu Ende war. Cliffhanger scheinen Julie Kagawas Spezialität zu sein, endete doch bis jetzt jeder Band mit einem für den man sie schon fast hassen kann. Ich mag auch die Perspektivwechsel sehr, weil man dadurch erfährt was die anderen Hauptcharaktere denken. Allerdings ist alles aus der ich-Perspektive heraus erzählt, deshalb habe ich manchmal vergessen wer „ich“ den gerade ist und musste zurückblättern und nachschauen. Doch meistens geht aus den Gedanken und Gefühlen eindeutig hervor wer gerade erzählt.

Von mir bekommt dieses Buch fünf Flammen, ich habe es geliebt und warte schon sehnsüchtig auf Band 5.

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